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Abrechnungsmodelle Onlinewerbung

CTR Click Through Rate

Die Click Through Rate, also die Klickrate ist das Verhältnis von Seitenaufrufen einer Webseite zu der Anzahl der Klicks. Wird also Ihr Link bei einer Google Suche 1000mal angezeigt und wird 23mal angeklickt, ist Ihre CTR 2,3 Prozent.

Die Formel für die Errechnung der CTR ist folgende:

Click Through Rate = Anzahl der Klicks / Anzahl der Seitenaufrufe x 100

Für den Erfolg einer Werbekampagne ist nicht eine hohe CTR ausschlaggebend, sondern die damit erreichte Conversion. Die CTR und die Conversion müssen stets in einem gemeinsamen Verhältnis gesehen werden.  Würden Sie zum Beispiel 1,50 Euro pro Klick zahlen und 40 User klicken Ihre Anzeige an, haben Sie schon 60 Euro an Werbekosten gehabt. Wenn nun aber nur zwei der geworbenen Besucher etwas im Wert von zusammen 20 Euro einkaufen, hat Ihnen die hohe CTR von 4% keinen Erfolg verschafft. Aus diesem Grund ist es so wichtig, CTR und Conversion im Verhältnis zu sehen.

 

Cost-per-Impression (CPI)

Bei dem Modell CPI wird ein fixer Preis für Tausend Einblendungen vereinbart, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums wurde auf einer Werbefläche angezeigt werden.

Wenn Sie ein Cost-per-Impression von € 10.00 vereinbart haben, zahlen Sie € 10.00, nachdem Ihre Anzeige 1000mal eingeblendet wurde. Diesen Betrag bezahlen Sie unabhängig davon, ob Ihre Anzeige angeklickt oder nicht.

 

Cost-per-Action (CPA)

Bei diesem Abrechnungsmodell werden die Kosten für eine gewünschte Aktion bestimmt. Diese basieren auf der Anzahl der Aktionen, die durch die Werbung zustande gekommen sind. Diese können zum Beispiel  Registrierung, ein Klick, ein Einkauf oder Download sein.

Cost-per-Click (CPC)

Cost per Click ist das meistbenutzte Verrechnungsmodel für eine Werbekampagne auf einer Suchmaschine. Sie zahlen dann, wenn ein Besucher Ihre Anzeige anklickt und auf Ihre Website weitegeleitet wird. Sie zahlen also erst, wenn wirklich jemand auf Ihre Anzeige klickt und nicht für die Schaltung überhaupt.

Cost-per-Lead (CPL)

Lead bezeichnet man in diesem Zusammenhang eine komplette Kontaktadresse eines Kunden. Sie schalten beispielweise eine Anzeige mit einer Umfrage oder einem kostenloses Gewinnspiel. Wenn nun ein Besucher auf Ihre Anzeige klickt, wird er aufgefordert, ein Formular mit den notwendigen Kontaktdaten auszufüllen. Sobald dieses Formular mit gültigen Kontaktdaten ausgefüllt und abgeschickt wurde, ist ein neuer Lead entstanden.

 

 

Cost-per-Order (CPO)

Bei diesem Abrechnungsmodell geht es darum, dass aus einem Nutzer ein Kunde wird. Bezahlt wird erst, wenn ein Nutzer, der durch eine Werbeanzeige auf Ihre Sete gekommen ist ein Produkt bestellt oder ein Abonnement für sich in Anspruch nimmt. Die Conversion Rate ist hier also von absolut zentraler Bedeutung.

 

Online Targeting

Im Rahmen der Online Werbung bedeutet Targeting zielgruppenspezifisch eingeblendete Werbung, z.B. Banner auf Webseite. Je präziser die Werbung auf die Zielgruppe zugeschnitten ist, desto höher ist die Chance, dass das passende Angebot im Web auf die richtige Zielgruppe trifft.

 

Es gibt verschiedene Formen des Targetings:

Kontext-Targeting – Beim Kontext-Targeting wird Werbung in einem redaktionellen Umfeld auf Basis von Keywords geschaltet. So kann zum Beispiel auf einer Seite für Diätfragen Werbung für Abnehmmittel geschaltet werden.

Keyword-Targeting – während beim Kontext-Targeting innerhalb eines passenden Kontexts wie einer Webseite passende Werbung angezeigt wird, wird beim Keyword Targeting auf Basis von angefragten Wörtern in allgemeinen Suchmaschinen, Lieferanten- oder Business-Suchmaschinen die passende Werbung angezeigt.

Semantisches Targeting – Beim Keyword-Targeting geht um spezielle Wörter, bei denen Ihre Anzeige erscheint, beim Semantischen Targeting wird nicht nur nach Keywords gesucht, sondern der gesamte Text einer Seite wird analysiert und themenspezifisch passende Online-Kampagnen werden angezeigt.

Behavioral-Targeting

Diese Targeting-Technik setzt auf die Analyse des Surfverhaltens eines Internetnutzers. Bestimmt ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie sich für ein Thema interessieren, danach in den Suchmaschinen gesucht haben und plötzlich fällt Ihnen immer öfter Werbung passend zu diesem Thema auf. Das ist Behavioral-Targeting.

 

Social-Media-Targeting – Social-Media-Targeting ermöglicht eine noch detailliertere Zielgruppenidentifikation. Jeder User der sozialen Netzwerke bekommt so nur die für ihn relevante Werbung eingeblendet. Ist man beispielsweise in der Gruppe „Katzenfans“, bekommt man häufig Werbung rund ums Thema Katze.